Mediation Gemeinde- Beratung Organisations- Entwicklung Rainer
Fuchs


Gemeinwesenmediation

Was versteht man eigentlich unter Gemeinwesen?

Den Begriff Gemeinwesen verstehe ich im Sinne von “Lebenswelt der Menschen in einem sozialen Raum”. Dies beschreibt z.B. das Wohnen, Einkaufen, Arbeiten, die Freizeit, Nachbarschaftsbeziehungen sowie Freundschaften und das Zusammenleben in der Familie. Hieran sieht man, dass die Konfliktthemen eine große Bandbreite aufweisen.

Aus meiner Sicht lässt sich dazu auch die Gemeinschaft in einer Kirchengemeinde zählen, mit all ihren Herausforderungen.

Sind Konflikte wirklich unvermeidbar?

Wo Menschen zusammen leben, reiben sich ihre Interessen, Bedürfnisse und Wahrnehmungen aneinander – und es kommt unweigerlich zu Konflikten. Diese werden meist als unangenehme Störung des inneren und äußeren Gleichgewichts erlebt. Daher ist die Vermeidung von Konflikten eine ständige Versuchung – verständlich, doch oft wird dadurch alles noch schlimmer.

Konflikte sind alltäglich und wir bearbeiten Konflikte oft mit unserem persönlichen Repertoire recht zufrieden stellend. Manche Verstimmung legt sich von selbst, ab und zu hilft ein deutliches oder klärendes Wort, hin und wieder steckt man zurück, weil die Harmonie wichtiger ist als ein Sieg.

Doch Konflikte können eine zerstörerische Dynamik entwickeln, wenn mindestens einer als Verlierer aus dem Geschehen hervorgeht. Das ist insbesondere der Fall, wenn physische oder psychische Gewalt angewendet wurde, um den Konflikt zu beenden. Dann wirkt er vielleicht weiter und kann in eine Spirale der Eskalation führen.

Wie kann Mediation hier helfen?

Mediation akzeptiert Konflikte als Teil des menschlichen Zusammenlebens und hilft dabei, mit diesen Konflikten so umzugehen, dass sie als krisenhafte, aber wertvolle Erfahrungen für einen Neuanfang fruchtbar werden können.

Hier eine Definition für Mediation:
Mediation
(lat. „Vermittlung“) ist ein strukturiertes freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung oder Vermeidung eines Konfliktes. Die Konfliktparteien – teilweise auch Medianten oder Medianden genannt – wollen mit Unterstützung einer dritten allparteilichen Person (dem Mediator) zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. Der Mediator trifft dabei keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts, sondern ist lediglich für das Verfahren verantwortlich.

Weitere grundsätzliche Informationen, z. B. die Prinzipien der Mediation oder den Ablauf mit den Mediationsphasen finden Sie HIER!

Was kostet eigentlich eine Mediation?

Die Höhe der Kosten ist individuell verschieden und orientiert sich an der Komplexität des Streitfalles und der Anzahl der Beteiligten. Die Kosten werden in der Auftragsklärung vereinbart. Die Spannbreite beginnt bei 80,– € und endet bei 300,– € pro Zeitstunde. Das Honorar ist sofort nach der Mediationssitzung fällig.

Co-Mediationen (bei denen zugleich zwei MediatorInnen mitwirken) kosten ca. 50% mehr. Eine Co-Mediation ist besonders bei komplizierten Fragen oder besonders hoher Konflikthaftigkeit sinnvoll.

Für Mediationen über die AG Mediation der Evang.-Luth. Landeskirche in Bayern werden laut dem Orientierungsrahmen für Mediation folgende Honorarsätze fällig:
Eine Zeitstunde kostet 60,– €, bei Co-Mediation beträgt der Regelhonorarsatz 100,– €.


Die Abrechnungseinheit umfasst 20 Minuten.

Für Mediationstermine, die weniger als 24 Stunden vorher abgesagt werden, kann der volle Satz einer Sitzung (in der Regel zwei Zeitstunden) berechnet werden.

Ein angemessener Zeitaufwand für Vorbereitung und Nachbereitung wird in gleicher Weise vergütet.

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